Immer mehr Nutzer*innen fiebern dem Update ihrer Samsung Galaxy-Handys auf One UI 7 entgegen. Dieses soll dabei auch zahlreiche KI-Funktionen mit sich bringen, die dir den Alltag erleichtern sollen. Doch wie nun bekannt, profitieren nicht alle Smartphones gleichermaßen von der Software-Aktualisierung.
Samsung Galaxy: Einschränkungen bei KI-Funktionen
So hat Samsung vor Kurzem ein Interview mit der Softwarechefin Sally Jeong veröffentlicht. Dabei ging es hauptsächlich um den Entwicklungsprozess von One UI 7 für die Samsung Galaxy-Handys. So hat das Unternehmen ganze zwei bis drei Jahre in die Planung, Gestaltung und Umsetzung des neuen Software-Updates investiert.
Doch vor allem ein Detail des Interviews sollte Besitzer*innen von älteren Samsung Galaxy-Geräten aufhorchen lassen. Denn die Softwarechefin enthüllte auch, dass einige Funktionen von One UI 7.0, insbesondere solche, die auf KI basieren, moderne Hardware benötigen, um ausgeführt zu werden. Sie deutete an, dass somit nicht alle neuen Funktionen des Updates auf bestehenden, älteren Galaxy-Telefonen und -Tablets verfügbar sein werden.
Diese Funktion ist betroffen
So gab Jeong im Interview an: „Die KI-Funktionen in Samsung-Geräten sind unterteilt in solche, die auf Hardware angewiesen sind, und solche, die dies nicht tun. KI-Funktionen, die die Verarbeitung auf dem Gerät nutzen, wie z. B. Samsungs Personal Data Engine, erfordern fortschrittliche Chipsätze und Hardware wie die der Galaxy S25-Serie mit Snapdragon 8 Elite.“
Eine dieser Funktionen ist Now Brief, wie SamMobile berichtet. Diese zeigt dir relevante Informationen basierend auf der Tageszeit an. Now Brief wird durch Samsungs Personal Data Engine angetrieben und benötigt damit also die entsprechende Hardware, um in Betrieb genommen zu werden.
Das bedeutet aber zum Glück nicht, dass Besitzer*innen älterer Samsung Galaxy-Handys komplett auf die neuen KI-Funktionen verzichten müssen. Auch hier nannte Jeong ein konkretes Beispiel: „Im Gegensatz dazu können Funktionen wie Circle to Search auf älteren Geräten ausgeführt werden, da dies eher auf Cloud-basierte Dienste angewiesen ist, die die Leistung des Geräts nicht zu stark belasten.“
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Quelle: Samsung, SamMobile
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