Wählst du beim Online-Shopping die Bezahlmethode „Auf Rechnung kaufen“ bist du eigentlich auf der sicheren Seite. Die Ware trifft bei dir ein und dnan kannst du in Handumdrehen den Betrag überweisen. So sieht es zumindest in der Theorie aus. Doch in der Praxis ist es nicht ganz so einfach.
Auf Rechnung kaufen: Wirklich sicher beim Online-Shopping?
Dass es in der Praxis nicht so einfach ist, wie sich Kunden das beim Online-Shopping vorstellen, liegt daran, dass Online-Händler oft mit Dienstleistern zusammenarbeiten. Wird also ein Artikel auf Rechnung gekauft, übernimmt normalerweise ein anderes Unternehmen die Abwicklung der Zahlung, berichtet die Verbraucherzentrale Hamburg. Für dich als User kann das sogar Folgen nach sich ziehen.
Bestellst du etwas beim Online-Shopping und wählst als Zahlmethode „auf Rechnung kaufen“ aus, hast du das Gefühl, als würdest du auf der sicheren Seite stehen. Doch das ist ein Irrglaube: Trifft deine Ware dennoch nicht ein, kann der Dienstleister dein Geld nämlich trotzdem einfordern. Das kann bis hin zu einem Mahnverfahren gehen. Dabei ist dieser sogar im Recht, denn ihm geht es nur um die Zahlung. Dass die Ware bei dir nicht eingetroffen ist, ist die Schuld des Dienstleisters. Daher kann dieser jegliche Haftung für die Lieferung der Ware von sich weisen.
So kannst du dich vor dieser Falle schützen
Daher ist die Option „auf Rechnung kaufen“ eigentlich nicht das, was sie verspricht, sondern eher die Zahlmethode der Vorkasse. Du kannst dich vor einer solchen Situation schützen, indem du nur bei einem Online-Händler direkt die Option „auf Rechnung kaufen“ auswählst. Wird ein Dienstleister zwischengeschaltet, solltest du auf diese Zahlungsmethode lieber verzichten.
Bei Amazon kannst du auch auch Rechnung kaufen. So geht’s. Dir sollte aber bewusst sein, dass du beim Online-Shopping heimlich überprüft wird. Es kommt manchmal zu einer Schufa-Prüfung.