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Supermarkt: Hier müssen Kunden plötzlich Eintritt zahlen

Eine Aldi-Filiale in London sorgt für Aufsehen, weil dort schon vor dem Einkauf Gebühren in Höhe von zehn Pfund fällig werden. Erst dann ist das Shopping möglich.

Aldi-Filiale
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Aldi sorgt in der britischen Hauptstadt mit einer neuen Regelung in seinem kassenlosen Shop & Go-Store für Aufsehen. Denn: Kund*innen müssen vor dem Betreten des Geschäfts eine Vorauszahlung von zehn Pfund (etwa 12 Euro) leisten. Wer weniger ausgibt oder nichts kauft, wartet unter Umständen mehrere Tage auf die Rückerstattung.

Aldi: Das steckt hinter der neuen Eintrittsgebühr

Betroffen sind Personen, die kontaktlos oder per App bei Aldi bezahlen, wie The Sun berichtet. Sobald diese mit ihrer Karte den Laden betreten oder über die Anwendung einen QR-Code generieren, bucht der Discounter die Gebühr automatisch ab. Verrechnet wird sie anschließend mit dem finalen Einkaufsbetrag. Bei geringeren Ausgaben hängt das Tempo der Rückzahlung allerdings von der Bank oder dem Zahlungsanbieter ab. Einige Kund*innen berichten zudem, dass sie mehrfach belastet wurden, wenn sie die App versehentlich doppelt bestätigt haben.

Laut Aldi dient das Pfand dazu, die Zahlungsfähigkeit der Verbraucherinnen und Verbraucher zu überprüfen und einen reibungslosen Ablauf beim Einkaufen und Bezahlen zu gewährleisten. Allerdings gibt es kaum Hinweise darauf, dass eine Vorauszahlung fällig wird, bevor das Geld abgebucht ist.

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Supermarkt-Projekt mit Zukunft?

Die Filiale in London Greenwich, die im Januar 2022 eröffnet wurde, ist derzeit Aldis einziger kassenloser Laden in Großbritannien. Das Besondere: Kameras mit KI-gestützter Erkennung registrieren automatisch, was Kund*innen in den Einkaufswagen legen, sodass kein Scannen oder Bezahlen an der Kasse nötig ist.

Obwohl das Unternehmen diese Technologie als eines der ersten in Großbritannien ausprobierte, setzt sich das Konzept nur langsam durch. Amazon hatte ursprünglich 260 Just Walk Out-Stores geplant, reduziert aber inzwischen seine Pläne. Auch Tesco betreibt lediglich vier hybride GetGo-Filialen. Aldi-CEO Giles Hurley deutete bereits an, dass das Unternehmen in Zukunft eher auf klassische Selbstbedienungskassen setzen wird als auf eine weitere Expansion des kassenlosen Einkaufens.

Quellen: The Sun

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